Before you‘ll go…

My letter to the editor, published in Independent on 17-02-2019

Dear British,

I am a german, but have been living in the Netherlands for nearly 40 years, only 300 metres from the Belgian border. If you live in the middle of an Euregio of 3 countries for a long time, you automatically become an enthusiastic supporter of the EU. Neighbours became friends – and all these friends kept their national identity, which today rather improves cross-border relations. And this without losing sight of the fact that the EU is not perfect and will always remain work-in-progress.

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Alpenglühen mit Garmin

Orientierungslos durch die Bergwelt

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht wirklich ein Fanboy von Garmin Produkten bin. Ich wurde eher zwangsverheiratet mit ihnen, denn BMW bereitet seine Motorräder ab Werk exklusiv für Garmin Navigationsgeräte vor. Da meine bevorzugten Motorradbiotope eher im Norden als in den Bergen liegen, verliefen frühere Reisen weitgehend unauffällig. Abgesehen natürlich von der elenden Tortur, die Reise mit Garmin Basecamp zu planen, der wohl unintuitivsten Software, die je ein Programmierer verbrochen hat. Hatte man diese Hürde hinter sich, dann war man wirklich urlaubsreif. In flachen Regionen erledigte danach die Hardware ihren Job weitgehend unauffällig. Aber auf der ersten Tour dieses Jahres sollte es nicht flach bleiben – sie ging in die Alpen.

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Amstel Gold Race 2018

Mein jährliches Armageddon im Ruhebiotop

Wohnt man – so wie ich – inmitten grüner Felder mit glücklichen Kühen, Eseln, Pferden, Ziegen, einigen Schafen sowie wettergegerbten Wanderern mit stocknagelbeschlagenen Walking-Sticks und schlechtem Liedgut, so fallen vorbeirasende Motorräder schon mal auf. Zumal ich selbst passionierter Biker bin, und meine nur drei Meter breite Straße mittlerweile Tempo 30 Zone ist.

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German Angst rev. 2.0

Ein Tag in der Wirklichkeit

Zum Ende des letzten Jahrtausends war es schick, sich einen Therapeuten zu halten. Zumindest für die schönen Menschen aus den selbst ernannten Eliten der damaligen Zeit, wie Musiker und Filmsternchen, Wirtschaftsfuzzies, Politiker und ähnlich wichtigem Volk. Therapeuten hörten sich Probleme an, die keine waren, verdienten gutes Geld damit, und alle waren am Ende zufrieden.

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Alle Jahre wieder …

In der Regel ist es der erste Dienstag im September, an dem die nächste Weihnachtszeit über mich herein bricht. Ich tätige dann meine Wocheneinkäufe, und beim Discounter meiner Wahl werden plötzlich Paletten voller Domino Steine, Marzipangedöns und zum Weihnachtsmann umgeschmolzene Restbestände der Osterhasen von der letzten christlichen Eiersaison aufgefahren.

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