Danke für die Reise (Teil 3)

Eine Hymne auf stählerne Weggefährten

Eine für mich extreme berufliche Phase zwischen 2001 und 2008 führte schließlich dazu, dass ich gar keine Zeit mehr für mein Motorrad hatte. Es fermentierte ungepflegt und der Witterung ausgeliefert auf meiner Terrasse vor sich hin, und versetzte mir bei jedem Vorbeigehen einen Stich ins Herz. 2006 habe ich sie dann verschenkt – einfach, um das Drama nicht täglich anschauen zu müssen. Ich war jetzt alt. Zu alt für sowas. Tat damals gar nicht wirklich weh, denn es schien anfangs auch nichts zu fehlen. Meine BMW K100 wurde bei mir 270.000 km alt. Wer weiß, wo sie heute rumfährt? War’s das nun mit Motorrädern? Schau’n wir mal.

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Wir Wertegemeinschaft, wir

Man erlebt ja gerade mit Staunen, wie schnell sich unsere Werte in Rauch auflösen. Inklusive der Hülle drumrum, die sich Europa nennt. Unsere ist dabei mindestens genau so abstrakt wie Werte. Letztere lassen sich aber wenigstens ermitteln. In EU-weiten Erhebung von Eurobarometer in den Jahren 2008 und 2010 wurden genau diese Europäischen Werte abgefragt. Die Top-Five des Werte-Rankings:

  • Menschenrechte
  • Demokratie
  • Frieden
  • Rechtsstaatlichkeit
  • Solidarität und Unterstützung anderer

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Danke für die Reise (Teil 2)

Eine Hymne auf stählerne Weggefährten

Teil 1 beschreibt, wie ich auf zwei Räder kam. Die Geschichte geht natürlich weiter, mit neuen Protagonisten und Erlebnissen, die meine tiefe Verbundenheit zu einspurigen Fahrzeugen erklären. Wir schreiben Februar 1978. Nach mehr als einem halben Leben auf Schulbänken brauche ich dringend eine Auszeit. Es zieht mich nach Kanada.

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Danke für die Reise (Teil 1)

Eine Hymne auf stählerne Weggefährten

Im Juni 2006 beschloss ich, zukünftig zu alt und seriöse für die Unvernunft des Motorradfahrens zu sein. Was natürlich impliziert, dass es mal eine Zeit gab, in der dies anders war. Der Virus des Motorradfahrens hat mich bereits 1975 erwischt, und zum Glück ist er bis heute antibiotikaresistent. Viel Material blieb auf der Strecke, Maschinen die mir viel bedeuteten. Um keinen der Protagonisten zu vergessen, habe ich dies hier aufgeschrieben.

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