Danke für die Reise (Teil 3)

Eine Hymne auf stählerne Weggefährten

Eine für mich extreme berufliche Phase zwischen 2001 und 2008 führte schließlich dazu, dass ich gar keine Zeit mehr für mein Motorrad hatte. Es fermentierte ungepflegt und der Witterung ausgeliefert auf meiner Terrasse vor sich hin, und versetzte mir bei jedem Vorbeigehen einen Stich ins Herz. 2006 habe ich sie dann verschenkt – einfach, um das Drama nicht täglich anschauen zu müssen. Ich war jetzt alt. Zu alt für sowas. Tat damals gar nicht wirklich weh, denn es schien anfangs auch nichts zu fehlen. Meine BMW K100 wurde bei mir 270.000 km alt. Wer weiß, wo sie heute rumfährt? War’s das nun mit Motorrädern? Schau’n wir mal.

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